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Das Neue Weltbild

 


Archiv   von "Neues auf dieser Website

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Erscheinungsjahr 2011

Dieter Hassler

... früher da war ich mal groß. Und ... -

 Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt

Shaker-Media-Verlag   26,90 €
ISBN: 978-3-86858-646-6

 

Spontane „Erinnerungen" kleiner Kinder an ihre angeblichen „früheren Leben" liefern die relativ überzeugendsten empirischen Hinweise darauf, dass wir Menschen in unserer Individualität den Tod überdauern und in einem neuen Körper wiedergeboren werden könnten.

Wissenschaft und Reinkarnation
In diesem Buch geht es nicht um Glaubensinhalte oder Esoterik, sondern um Erfahrungsberichte, die in elf ausführlich dokumentierten Fällen und 269 Kurzbeispielen anschaulich werden lassen, was wir von außergewöhnlichen Kindern lernen können.
Prof. lan Stevenson, vier weitere Professoren und andere Forscher haben das Fallmaterial, das diesem Buch zugrunde liegt, in knapp einem halben Jahrhundert in aller Welt gesucht, geprüft, zusammengetragen und zumeist in den USA veröffentlicht.

"Wunder" der Kinder
Die wichtigsten „Wunder", welche die Kinder unaufgefordert vorführen, bestehen in stimmigen
- Aussagen zu Namen, Orten, Objekten usw. der früheren Person,
- Wiedererkennungen von Verwandten, Freunden, Orten und Gegenständen der früheren Person,
- Emotionen und Charakterzügen, die denen der früheren Person entsprechen,
- Muttermalen und angeborenen Missbildungen, die nachweislich meist Todeswunden der früheren
  Person entsprechen (neun Bildbeispiele),
- Fähigkeiten und Fertigkeiten einschließlich der Sprache und
- Erinnerungen an irdische Ereignisse nach dem Tod (und an die Zeit im Jenseits).

Kritische Hinterfragung
Natürlich werden diese „Wunder" nicht unkritisch hingenommen, sondern alle denkbaren Einwendungen durchgegangen und bewertet. Dazu gehören u. a. die Evolutionstheorie, die Gehirnforschung, die moderne Physik, die Glaubwürdigkeit des Fallmaterials und Alternativerklärungen, welche die Reinkamationshypothese vermeiden.

Gute Lesbarkeit
Man braucht keine Vorkenntnisse und muss kein Wissenschaftler sein, um das Buch verstehen zu können. Alle Aussagen sind mit Quellen belegt. Ein Abschnitt mit 37 Standardfragen, eine feine Gliederung und ein ausführlicher Schlagwortkatalog erleichtern das Lesen.

 

Erscheinungsjahr 2011

Prof. Dr. med. Walter van Laack

Wer stirbt, ist nicht tot!

ISBN 978-3-936624-12-0, Taschenbuch (SC), 272 S., (Komplett überarbeitete und erweiterte Ausgabe 2011) 24,80 €

ISBN 978-3-936624-13-7, Festeinband (HC), 272 S., (Komplett überarbeitete und erweiterte Auflage 2011) 35,00 €

 

 


Unsere Welt ist ganz sicher aus einem Guss! Dann aber sollte man nicht Erkenntnisse aus den verschiedenen (Natur-) Wissenschaften und Vorstellungen aus Religionen und Philosophie isoliert voneinander betrachten oder gar manche überheblich ignorieren. Auch sollte man nicht seriös anmutende Grenzerfahrungen und unerklärliche Phänomene lapidar ablehnen oder gar ins Lächerliche ziehen, bloß weil sie nicht ins gewohnte Konzept passen. Will man der Wahrheit unserer Welt wirklich ein Stück näher kommen, darf man sich keiner dieser Perspektiven von vornherein verschließen. Nur dann scheint es überhaupt möglich, ein umfassendes, übergreifendes und integratives Weltbild zu formen. Der Autor wagt deshalb eine ganz andere, neue und alternative Sichtweise unserer Welt. Konsequent und zwingend ergibt sich aus ihr, dass jeder Einzelne von uns dereinst tatsächlich nur körperlich stirbt. Unser eigentliches Ich, unsere ganze individuelle Persönlichkeit, lebt dagegen auch nach unserem "Tod" unverändert weiter. Wer stirbt, ist eben nicht wirklich tot! Der Autor ist seit vielen Jahren niedergelassener Facharzt und Lehrbeauftragter an einer Hochschule. Er begründet seine seit langem gewachsene Überzeugung mit einer Vielzahl sehr stichhaltiger Argumente, wobei er nie den Blick über den Tellerrand der jeweiligen Fachgebiete verliert. Nicht zuletzt will er mit diesem Buch besonders auch all den Menschen, die sich vor ihrem eigenen Tod fürchten oder mit dem eines anderen lieben Menschen konfrontiert sind, von ganzem Herzen Hoffnung und Trost spenden.

weitere Bücher des Autors:

  • Plädoyer für ein Leben nach dem Tod ... ... und eine etwas andere Sicht der Welt

  • Eine bessere Geschichte unserer Welt, Band1:Das Universum ; Band2: Das Leben ; Band 3: Der Tod

  • Mit Logik die Welt begreifen

Website des Autors: http://www.vanlaack-buch.de

Interview mit dem Autor: www.youtube.com/watch?v=iKP6haOni4s[http://www.youtube.com/watch?v=iKP6haOni4s]

Interview mit dem Autor:
Download "Welt am Sonntag" vom 08.11.2009 "Zu Besuch in der Ewigkeit",
anl. des Seminars "Schnittstelle Tod" vom 07.11.2009 in Aachen

 

Veranstaltungshinweis:
Samstag 12. Nov. 2011 Aachen- Kolpinghaus, Wilhelmstr. 50
"Schnittstelle" Tod - Warum auf ein Danach vertrauen.
Referenten: PD Dr. Dr. Thomas Angerpointner (D)
Chirurg, Kinderchirurg, NTE-Forscher
Bob Coppes (NL), NTE-Forscher, Vorsitzender Merkawah, NL
Evelyn Elsaesser-Valarino (CH) NTE-Forscherin, Buchautorin, IANDS, CH
Prof. Dr. Günter Ewald (D) Mathematiker, Physiker, Hochschullehrer
Prof. Dr. Walter van Laack (D) Facharzt, Hochschullehrer, Naturphilosoph
Klaus Müller (D) Kapitän (u.a. Alexander-von-Humboldt, Royal Clipper)

Dr. Dirk Proeckl (A) Neurologe, Psychologe
Doz. Raymond Saerens (B) Anatom & Physiologe, NTE-Forscher
Prof. Dr. Ernst Senkowski (D) Physiker, Hochschullehrer, TK-Forscher
Alois Serwaty (D) NTE-Forscher, Vorsitzender N.NTE, D
Dr. Engelbert Winkler (A) Psychologe, Psychotherapeut

 

Erscheinungsjahr 2011

Alois Serwaty/Joachim Nicolay (Hg.)

Begegnung mit Verstorbenen? -

Beiträge aus Wissenschaft und Therapie zu einem tabubesetzten Thema

 

2011 Santiago Verlag, 255 Seiten, Paperback; ISBN 978-3-937212-49-4-7, 19,50 €
Bestellungen über den Buchhandel oder den Verlag

 

 

Studien zeigen: Eine große Anzahl von Menschen berichten über Erlebnisse mit Verstorbenen, die ihnen wie authentische Begegnungen vorkommen. Die anerkannte Schweizer Autorin Evelyn Elsaesser-Valarino gibt einen Überblick über den Stand der internationalen Forschung zu sogenannten Nachtodkontakten.

Auch in der Trauertherapie können Begegnungen mit Verstorbenen zum Thema werden. Das IADC, die induzierte Nachtod-Kommunikation, begünstigt das Auftreten spontaner Begegnungen mit Verstorbenen. Die Diplom-Psychologin Juliane Grodhues berichtet über eigene Erfahrungen mit der IADC in der therapeutischen Arbeit mit Trauernden.

Der Leiter der parapyschologischen Beratungsstelle in Freiburg Dr. Walter von Lucadou schreibt über Paranormale Erfahrungen im Umfeld des Sterbens und fragt: Beweisen sie das Überleben der Seele?

Der Band enthält zahlreiche Berichte und Gespräche mit Betroffenen.

weitere Beiträge:

  • Nachtodbegegnungen und ihre Bedeutung für unser Weltbild (Günter Ewald)
  • Ein neuer Ansatz in der Trauerarbeit (Roland Kachler)
  • Begegnungen mit Verstorbenen in Träumen (Joachim Nicolay)
  • Sterbebettvisisionen (Maritta Sallinger-Nolte)
  • Die spirituelle Seite des Menschen (Joachim Nicolay)

 

1.3.2011  Rubrik Kommentare


Ian McCormack
Ich war tot – Ein kurzer Blick ins Jenseits
(mit DVD), Agentur PJI,  ISBN 978-3-937103-72-3

Vortrag in Ludwigsburg am 5. Januar 2011

berichtet und kommentiert
von
Claus Speer

 

                                              zum Bericht hier klicken

 

14.12.2010  Buchempfehlung

 

                         Felix Gietenbruch

Höllenfahrt Christi und Auferstehung der Toten
Ein verdrängter Zusammenhang


LIT Verlag Wien –Zürich
ISBN 978-3-643-80040-4
200 S., 18,20 €

Die Auferstehung der Toten ist in der westlichen Theologie zu einem statischen und passiven Geschehen verkommen. Ihre Deutung von der Höllenfahrt Christi her lässt sie zu einem dynamischen Prozess werden. Christus als Überwinder der Hölle wird zum Wegbereiter postmortaler Vervollkommnung mit dem Ziel der Versöhnung aller Geschöpfe in Gott. Historische und systematische Analysen zeigen, dass die Höllenfahrt als Hauptstück altkirchlicher Theologie zu Unrecht verdrängt wurde. Verstanden im Kontext der Jenseitsreise zeigen paranormale Phänomene wie Nahtoderfahrungen ihre Aktualität. .....mehr
 

Kommentar des Arbeitskreises Origenes:

Diesem Buch wünsche ich, dass jeder Theologe es liest. Dies ist durchaus kein bescheidener Wunsch, aber zu dem was uns der Autor mitzuteilen hat, ein angemessener. Von der ersten bis zur letzten Zeile spürt man den unbedingten Willen zur Wahrheit und das lässt den Autor Hürden nehmen, vor denen die meisten Theologen scheuen. Gietenbruch  fragt sich selbst und auch den Leser was die seit Jahrhunderten unzählige Male wiederholten Worte über das Wirken von Jesus Christus nach seinem leiblichen Tod tatsächlich bedeuten: „…hinabgestiegen in das Reich des Todes; am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten“. Im Buchtitel nimmt Felix Gietenbruch das Ergebnis fast schon vorweg: Es war eine Fahrt in die tatsächlich existierende Hölle. Diese drei Tage waren Gerichtstage, die für Bewohner dunkler Welten und für die Menschen einen Auferstehungsprozess einleiteten an dessen Ende alle  wieder in das göttliche Licht zurückgeführt sein werden - dem Licht das die ursprüngliche Heimat aller ist. Die Sicherheit mit der Gietenbruch uns dies vermitteln kann, speist sich aus einer weitaus größeren Zahl von Quellen als Theologen gewohnt sind einzubeziehen. Die mystischen Erfahrungen von Menschen mit einer Nahtodeserfahrung und Erkenntnisse aus dem Bereich der Parapsychologie stellt Gietenbruch neben die vielen, sich teilweise widersprechenden Vorstellungen wie sie von der Ost- und Westkirche im Laufe der zwanzig Jahrhunderte entwickelt wurden. Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Die Lehre des Origenes aus dem 3. Jahrhundert deckt sich  mit den Erfahrungen der heutigen Mystiker. Bei dieser Eindeutigkeit fragt sich der Leser beim Studium des Buches, warum denn dies nicht schon längst Allgemeingut christlicher Theologie geworden ist. Am Ende der Lektüre versteht man dann aber die hausgemachten Hürden, die sich die christliche Theologie im Laufe der Geschichte unnötigerweise selbst gebaut hat. Auf der einen Seite der Skala steht die dogmatische Barriere von der Ablehnung der Allversöhnungslehre des Origenes durch das Konzil von Konstantinopel 553, und auf der anderen Seite die heutige Entmythologisierung der Theologie unter dem subtilen Einfluss der Naturwissenschaften mit ihrem reduktionistischen Denkansatz. Dies hat die Auswirkung, dass selbst Theologen nicht mehr an die reale Existenz  jenseitiger höllischer Bereiche glauben können.

Dem Aufruf des Autors, den verdrängten Zusammenhang wieder neu als Wahrheit zu erkennen, wünschen wir größtmögliches Gehör, damit die erkennbar vermehrte spirituelle Suche junger Menschen nicht an den etablierten Kirchen vorbeigehen wird.
 

21.11.2010  Dokumentarfilm zum Thema Nahtoderfahrung

Nicole Vögele

Jenseits retour
Nahtod-Erlebnisse und ihre Konsequenzen

50 Min. 

©  SF  2010

Interviewte Personen:


Hans Fickler (NTE)
Nicole Vögele (NTE)
Emma Otero (NTE)
Dr. Dr. Walter von Lucadou (Physiker und Psychologe)


 

.....mehr dazu

 

Sprachen: Schweizerdeutsch
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörbehinderte
Bildformat: 16:9 / Produktion: 2010

DVD hier zu bestellen!

21.11.2010 Dokumentarfilm zum Thema Nahtoderfahrung




Gott und die Welt

Fast wäre ich gestorben!

Vom neuen Leben danach

Film von Sylvia Koschewski

© mdr 2010

 

Ines Voigt (NTE)
Krankenschwester und Krankenhauseelsorgerin

 

Prof. Georg Alexander Albrecht (NTE)
Generalmusikdirektor in Weimar und Komponist

 


mehr dazu......

 

 

21.11.2010  Dokumentarfilm zum Thema Nahtoderfahrung



Blick ins Jenseits

Film von Barbara Krenn

© ORF 2009
 

Interviewte Personen:

Roland Beisteiner (Neurologe)
Sam Parnia (Lungenfacharzt)
Michael Berger (Hirnforscher)
Gabriele Backfried (NTE)
Waltraud Smesovski (NTE)
Maria Zweifler (NTE)
Manfred Schmidbauer (Neurologe u. Psychiater)
Ulrich Lüke (Theologe und Biologe)
Herbert Pietschmann (Physiker Und Philosoph)
Gerald Badurek (Quantenphysiker)
Percy Konqobe (Schamane aus Südafrika)
Alio Gaup (Sami-Schamane aus Norwegen)
Paul Uccisic (Foundation of Schamanic-Studies)



Bereits die älteste Schrift der Menschheit, das Gilgamesch-Epos, berichtet über ein Nahtoderlebnis - ebenso das ägyptische und tibetanische Totenbuch, Homers "Odyssee" sowie das Jüdische Buch vom Leben und Sterben. Vermehrt beschäftigt sich heute auch die Wissenschaft mit den Erzählungen Betroffener und versucht, Nahtoderlebnisse zu erklären. Der Film fragt, ob Erfahrungen zwischen Leben und Tod nur Rauschzustände sind, die kurz vor dem Hirntod ausgelöst werden, oder ob es sich damit um glaubwürdige Zeugnisse aus einer anderen Welt handelt.

21.11.2010  Dokumentarfilm zum Thema Nahtoderfahrung




Ich war schon tot!
Erlebnisse kurz vorm Jenseits

Film von Rainer Fromm
und Simone Kienast


© mdr 2010


 

Interviewte Personen:

Prof. Georg Alexander Albrecht (NTE,
Generalmusikdirektor und Komponist
)
Dr. Pim van Lommel (Kardiologe, Niederlande)

Sabine Mehne (NTE, Physiotherapeutin)
Christine Stein (NTE)
Elisabeth Rokojo (NTE, Malerin)
Carsten Harms  (NTE, Bürgermeister in Brandenburg)

Prof. Dr. med. Felix Berger (Kardiologe Berlin)
Dr. Christian Hoppe (Neurologe  Bonn
)
Dr. Ina Schmied-Knittel (Soziologin, Freiburg)


Filmankündigung des mdr
sowie
Hintergrund zur Sendung

27.07.2010   Neu in der Rubrik Arbeiten zu Origenes
 

Till A. Mohr   

Origenes

Auszug aus:
Kehret zurück ihr Menschenkinder
Die Grundlegung der christlichen Reinkarnationslehre

ISBN 3-89427-275-9
Seite 63-82

Immer wieder wird die Frage neu gestellt, ob Origenes die Reinkarnation gelehrt hätte. Der Schweizer ev. Theologe Till A. Mohr gibt dazu eine überzeugende Antwort:

Obwohl die Reinkarnationslehre nahtlos, ja fast zwangsläufig in sein Weltbild integrierbar gewesen wäre, hat sich Origenes in seinen späten Jahren dagegen verwehrt, weil er den Widerspruch zur Auferstehungslehre seiner Zeit sah. Obwohl er sich selbst sehr schwer mit einem Glauben an eine leibliche Auferstehung tat, hatte er trotzdem bis zum Ende daran festgehalten
. Angesichts der für ihn unumstößlichen Vollkommenheit und Einheit von Gottes Güte und Gerechtigkeit sind Leid und Unrecht in dieser Welt nur durch vorgeburtliche Ursachen bei den unvollkommenen Geschöpfen zu erklären. Insbesondere durch die biblisch und systematisch profund begründete Lehre von der Präexistenz einerseits und der Apokatastasis andererseits hat Origenes eine wichtige Tür zur Erkenntnis der Reinkarnation aufgestoßen, durch welche er selbst aber nie mit voller Überzeugung geschritten zu sein scheint.  In der heutiger Zeit zeigt sich nicht nur die Notwendigkeit sondern auch die Möglichkeit eines ganz neuen Auferstehungsverständnisses, so dass die Integration der Reinkarnationslehre in ein christliches Weltbild nach fast 1800 Jahren (wieder) möglich sein wird.

Kommentar des Arbeitskreises Origenes:
Es gibt Quellen, die vermuten lassen, dass die Reinkarnationslehre im Frühwerk Origenes "peri archon" noch enthalten war....mehr

Ein neues Auferstehungsverständnis haben wir in "Das Neue Weltbild" im Kapitel "Die Auferstehung der Toten" skizziert.....mehr

 

 
31.05.2010   Neu in der Rubrik  "Arbeiten zum Thema Nahtoderfahrungen"

Prof. Dr. med. Walter van Laack

Sind Nahtoderfahrungen eine Art Vorhof zum Himmel oder doch bloß Hirngespinste?
Die Erforschung von Nahtoderfahrungen sind EIN Mosaikstein von vielen, um hinreichend deutlich zu machen, dass unsere Welt materiell-reduktionistisch nicht erklärbar ist. Dies gilt in gleichem Maße auch für uns Menschen als "geistige, bewusste und selbstbewusste Wesen".

Bücher des Autors:

  • Schnittstelle Tod ....mehr dazu

  • Wer stirbt ist nicht tot!....mehr dazu

  • Eine bessere Geschichte unserer Welt, Band 1, "Das Universum", Band 2, "Das Leben"
    Band 3, "Der Tod"

  • Der Schlüssel zur Ewigkeit

  • Plädoyer für ein Leben nach dem Tod und eine etwas andere Sicht der Welt
     

Prof. van Laack ist Träger des vom Dachverband Geistiges Heilen (DGH e.V.) verliehene Burkhard-Heim-Preises 2010 ...mehr dazu

 

18.04.2010  Neu in der Rubrik  "Arbeiten zum Thema Nahtoderfahrungen"

Prof. Dr. Günter Ewald
«Ich war tot». Das Zeugnis der  Nahtoderfahrungen.
Der Vortrag wurde gehalten im Rahmen der Reihe "Leben nach dem Tod" des  Evangelisch-reformierten Forums St.Gallen CH im Februar 2010

Christian von Kamp

Nahtod-Texte
Sind Nahtoderfahrungen Halluzinationen, Träume oder Ähnliches? Das Erlebnis der Liebe in Nahtoderfahrungen – und was wir daraus lernen können

01.04.2010    Neu in der Rubrik "Literatur zum Thema Nahtodeserfahrungen"

Prof. Dr. med. Walter van Laack (Hrsg.)

Schnittstelle Tod -
Aufbruch zu neuem Leben?

 ISBN 978-3-936624-10-6
148 S., Paperback, 19,80 €

Endet unser Leben mit dem Tod? Ist der Tod dann das Ende unserer Persönlichkeit? Auf diese Fragen sucht der Mensch seit jeher Antworten. Es sind die Kernfragen aller Religionen, Mythen und der Philosophie. Naturwissenschaftler scheinen sich heute in großer Zahl auf die Seite der Skeptiker geschlagen zu haben. Man nennt das sogar Aufklärung und meint tatsächlich, letztlich auf alles, und so auch auf diese Fragen, eine auf das Materialistische reduzierte Antwort geben zu können. Nahtoderfahrungen sind ein außergewöhnliches Bewusstseinsphänomen, das man ebenfalls gern in ein solches Schema presst. Den Betroffenen, oder wie sie ein Co-Autor dieses Buches liebevoll nennt: den „Beschenkten“, unterstellt man Träume oder Halluzinationen. Viele behalten ihre Erfahrung lieber für sich, aus leider berechtigter Angst vor Nachteilen in Familie, Freundeskreis und vor allem im Beruf. Die Beschenkten selbst jedoch sind in der großen Mehrzahl geradezu überwältigt von dem für sie absolut realen und spirituellen Erlebnis, das vor allem auch eine Erfahrung unendlicher Liebe ist. Das Erlebte zeugt von einer ganz anderen Welt, die alles bisher Gekannte und Erlebte um Dimensionen übersteigt. Wenn bei einer Nahtoderfahrung so unglaublich viel Liebe dominiert, wenn sich anschließend das Leben vieler Beschenkter nicht selten dramatisch und nachhaltig ändert, warum lässt das so viele Forscher dennoch so stur auf Erklärungen beharren, die sich bei näherem Hinsehen schnell als untauglich erweisen? In diesem Buch nehmen Beschenkte, Theologen, Philosophen, Mediziner und Naturwissenschaftler zum Phänomen der Nahtoderfahrungen Stellung und beleuchten sie ohne Scheuklappen vorurteilsfrei und aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.

mit Beiträgen von
Evelyn Elsaesser-Valarino
, Genf (Schweiz), NTE-Forscherin, Buchautorin, Europ. IANDS-Koordinatorin;
Prof. Dr. Günter Ewald, Physiker, Mathematiker, Philosoph, Buchautor;
Klaus Jäkel, Religionspädagoge, Psychologe;
Prof. Dr. Walter van Laack, Facharzt, Hochschullehrer, Natur- und Wissenschaftsphilosoph, Buchautor
Dr. Pim van Lommel, Arnheim (Niederlande), Kardiologe, NTE-Forscher;
Stan Michielsens, Rupelmonde (Belgien), Vorsitzender Limen-IANDS Flandern;
Dr. Joachim Nicolay, Theologe, Psychologe, NTE-Forscher
Martin Reichert, Rettungsassistent, Heilpraktiker;
Doz. Raymond Saerens, Gent (Belgien), Anatom, Physiologe, Limen-IANDS Flandern;
Alois Serwaty, NTE-Betroffener, Vorsitzender des Deutschen Netzwerks Nahtoderfahrung (N.NTE);

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Artikel über Nahtoderfahrungen in "facharzt.de" anl. der Veröffenlichung des Buches

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Eine Fernsehsendung mit Prof. van Laack wird voraussichtlich am Karfreitag den 2.April 2010 um 18.50 im Rahmen der "Aktuellen Stunde" auf WDR ausgestrahlt.

16.3.2010     Neu in der Rubrik "Literatur zum Thema Nahtodeserfahrungen"

sowie

 Vortrag von Pim van Lommel und Sabine Mehne in Stuttgart
im  Hospitalhof
am 22.03.2010 um 20:00

Pim van Lommel

Endloses Bewusstsein -
Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung

Patmos, ISBN 978-3-491-36022-8, 2009, Preis. € 24,-

Das Herz steht still, die Atmung ist ausgefallen. Die Diagnose lautet: klinisch tot. Kann man in einem solchen Zustand noch etwas wahrnehmen? Ja – sagt der Kardiologe Pim van Lommel. Denn Millionen von Menschen, die eine solche Phase überlebten, berichten von Nahtoderfahrungen. Van Lommel illustriert seine Untersuchungen mit eindringlichen Erfahrungsberichten. Seine Erkenntnisse sind spektakulär und stellen die bisher üblichen Erklärungsmodelle in Frage: Denn selbst wenn das Gehirn nachweislich nicht mehr funktioniert, können Menschen ein klares Bewusstsein erfahren – eine Erkenntnis, die uns zwingt, über Leben und Tod neu nachzudenken.

Vortrag von Pim van Lommel und Sabine Mehne in Stuttgart
im  Hospitalhof am 22.03.2010 um 20:00
Programm


Pim van Lommel, war als Kardiologe in leitender Position im Rjinstate Krankenhaus in Arnheim tätig. Seit 1986 untersucht er Nahtoderfahrungen aus wissenschaftlicher Sicht und ist Mitbegründer der niederländischen Sektion der International Association for Near-Death Studies. Sabine Mehne, ist Physio- und Familientherapeutin und Mitbegründerin des Netzwerks Nahtoderfahrung e.V. Sie hatte ihr erstes Nahtoderlebnis im Kindesalter, ein weiteres, sehr tiefes Erlebnis mit 38 Jahren.

2009: Neu in der Rubrik Sekundärliteratur
Folgende wissenschaftliche Arbeit  über die Geschichte des Origenismus haben wir abgescannt. Diese Arbeit wird meist zitiert, wenn es um die umstrittene Verurteilung von Origenes beim Konzil von Konstantinopel 553 geht.

Diekamp, Franz : Die origenistischen Streitigkeiten im sechsten Jahrhundert und das fünfte allgemeine Concil. Münster 1899.

Sie können diese Arbeit in unserem Web hier im Orginal lesen.

 

Neu in der Rubrik Nahtoderfahrungen

 April.2009
Neu in der Rubrik
Nahtoderfahrungen:

Dorothea Rau-Lembke


Begleitung in den letzten Augenblicken des Lebens
Auszug aus Heft 51 der Flensburger Hefte.

 

April.2009
Neu in der Rubrik
Nahtoderfahrungen:

 

Sabine Mehne

Heilung mitten im Leben

Der Vortrag wurde gehalten auf dem Symposium im Benediktushof Holzkirchen.
Schritte auf dem Weg zur Heilung mit dem Schwerpunktthema: Grenzsituationen und Nahtod-Erfahrungen 28. – 30. September 2008

April.2009
Neu in der Rubrik
Nahtoderfahrungen:

 Bo Katzman

im Interview


Auszug aus der Maturitätsarbeit von Milena Kuhn :
Nahtoderfahrung -Ein Erlebnis, das prägt und verändert

15.01.2009
Neu in der Rubrik
Nahtoderfahrungen:


 


Ina Rippl-Rohmann

Meine Nahtoderfahrung -
Eine Bewusstseinsherausforderung

Wem eine Nahtoderfahrung zuteil wird,  zögert meist  lange Zeit diese der Öffentlichkeit mitzuteilen. Die innere Sicherheit eine transzendente  Realität erlebt zu haben steht oft  lange im Gegensatz zu dem rational geprägten menschlichen Wirklichkeitsbild.

Nach einem schweren Reitunfall als Jugendliche lag Frau Ina Rippl-Rohmann zwei Wochen im Koma. Unerreichbar für die irdische Umwelt, war für sie diese Zeit erfüllt mit intensivem geistig-seelischem Leben. Die Begegnung mit Lichtgestalten, die leichte Kommunikation mit ihnen, ein Versuch mit geistigen Kräften Neues zu schöpfen sind Beispiele ihres  Erlebens. Ihre Rückkehr empfand sie als ein Schrumpfen auf in eine Winzigkeit.

um ihren Bericht zu lesen klicken sie hier

 

27.05.2008
Neu in der Rubrik :
Kommentare und  Leserbriefe des Arbeitskreises zu anderen Publikationen


 Nr.17/2008 vom 27.April 2008 Seite 36-37

 

Glauben und Vernunft gehören zusammen
aus Origenes von Alexandrien:
"Von den Prinzipien" (vor 220 n. Chr.)

 

Er lehrte Heiden und Christen die Grundlagen des christlichen Glaubens:

 Origenes von Alexandrien (um 185-um 254n. Chr.)

von Dr. Georg Röwekamp

vollständiger Text

 

Leserbrief an das Katholische Sonntagsblatt, das in der Ausgabe vom 25. Mai (ohne den letzten Absatz) abgedruckt wurde.

Nachdem Origenes über viele Jahrhunderte vor der Öffentlichkeit geradezu versteckt wurde, ist es schon sehr bemerkenswert dass man sich heute seiner Theologie und Denkweise wieder erinnern möchte. Dies ist umso erfreulicher, als er schon damals Vorstellungen zur Diskussion stellte für die es heute konkrete Anknüpfungspunkte gibt. Etwa 20% der Menschen, die nach einem klinischen Tod wiederbelebt wurden berichten von einer Nahtodeserfahrung. Einige davon sahen sich neben einer Lebensrückschau auch in einer Existenz vor diesem irdischen Leben. Die Berichte darüber sind so überzeugend, dass wir schon aus diesem Grund das Weltbild des Origenes wieder neu in Betracht ziehen sollten. Seine Präexistenzlehre besagt, dass wir schon vor diesem Leben existent waren, was auch die von der heutigen Theologie unbeantwortbare Frage nach dem Grund für die extrem unterschiedlichen Startbedingungen erklärt. Eine weitere sehr wichtige Erfahrung in Nahtoderlebnissen ist die bedingungslose, grenzenlose und allumfassende Liebe Gottes zu all seinen Geschöpfen. Hier bleibt kein Platz für die Vorstellung einer ewigen Verdammnis, das noch dem archaischen Gottesbild des Alten Testamentes entsprungen ist und sich trotzdem bis heute in der Theologie erhalten hat.
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Origenes lehrt die Erlösung aller Geschöpfe, was das Gleichnis des verlorenen Sohnes eigentlich unmissverständlich ausdrückt. Heute haben wir die Chance zur „Runderneuerung“ damit in Zukunft wieder Glaube, Vernunft und naturwissenschaftliche Erkenntnis ineinander passen. Origenes gibt uns dazu eine bemerkenswert moderne Vorlage.

02.01.2008

Neu in der Rubrik : Literatur - Vorträge zum Thema Nahtoderfahrungen

Dr. Joachim Nicolay

„Was hast du aus deinem Leben gemacht?“
Ethische Impulse im Lebensrückblick

Jedem fünften, der eine Nahtoderfahrungen erlebt, wird eine Schau in sein - bisheriges - Leben gestattet. Meist sind es Szenen aus denen der Schauende ein typisches Muster seines Verhaltens erkennen kann. Er erlebt nicht nur seine eigenen Gedanken und Emotionen wieder sondern auch die Gedanken und Gefühle der anderen, ausgelöst durch sein Verhalten. Der Schauende spürt in sich entweder tiefe Scham und Reue oder große Freude und Glück.

Vortrag an der katholischen Volkshochschule in Freckenhorst April 2007.
Dieser Vortrag ist in erweiterter Fassung, in dem Band A. Serwaty/ J. Nicolay, Nahtod und Transzendenz, Santiago Verlag 2007 enthalten. Veröffentlichung in unserem Web mit freundlicher Genehmigung des Autors und des Santiago Verlages......mehr dazu

23.11.2007


Rubrik Sterbebettvisionen :
 
Bericht von Ricardo Ojeda-Vera, der während seiner Zeit als Assistent des Chefarztes einer bayrischen Klinik während der Visite von einer schwer krebskranken, bettlägerigen und im Sterben liegenden Frau erzählt bekam, wie sie ihn am Abend zuvor in seiner privaten Wohnung von der Decke aus beobachten habe. Sie beschrieb ihm korrekt den Inhalt eines Briefes den er in dieser Zeit geschrieben hatte, seine Kleidung, die Anordnung auf seinem Schreibtisch und das Aussehen seines Schreibtischstuhles. Aus der Sterbeforschung kennt man das Phänomen als Out-of-Body-Experience.

 

15. April 2007
In der  Rubrik "Kommentare" haben wir die Vorträge von Papst Benedikt XVI über Origenes kommentiert.

Papst Benedikt XVI

 

 

Papst Benedikt spricht zur Zeit im Rahmen  der Generalaudienzen  über  große Persönlichkeiten der frühen Kirche. Am 25.April 2007 und am 2.Mai 2007 widmete er gleich 2 Tage Origenes von Alexandrien.

 

Vorzeichen einer Rehabilitierung von Origenes?

Die bei den beiden Generalaudienzen anwesenden Laien werden sich nicht so sehr gewundert haben wie die anwesenden Theologen. Papst Benedikt widmete gleich 2 Tage Origenes von Alexandrien. Neben der Vorstellung des Lebens von Origenes ging er näher auf die Werke "Mahnung zum Martyrium",  "Über das Gebet"  und einige seiner Homlilien ein. Auch wenn das umstrittene Werk "peri archon" von Papst Benedikt XVI nicht erwähnt wurde, so geben doch Sätze wie "Ich lade euch dazu ein ... die Lehre dieses großen Meisters ..... in euer Herz aufzunehmen" Anlass zur Hoffnung einer Rehabilitierung von Origenes. Einige seiner Thesen aus "peri archon" wurden 543 als häretisch verurteilt und 553 wurde sogar seine Person als Häretiker bezeichnet. Eine offizielle Rehabilitierung erfolgte aber bisher nicht, obwohl Kardinal Urs von Balthasar über Origenes schreibt: "Origenes und seine Bedeutung für die Geschichte des christlichen Denkens zu überschätzen ist kaum möglich".

 

 

 

15. April 2007
In die  Rubrik "Kommentare" haben wir einen Brief an Pater Anselm Grün aufgenommen.

Pater Anselm Grün



Dem Alltag eine Seele geben
Herder Verlag

Kapitel "Wiedergeboren aber wie?" 

Brief an Pater Anselm Grün

Dem Kapitel
"Wiedergeboren aber wie?" ist die Verärgerung anzumerken, dass immer wieder die historisch unhaltbare Behauptung in den Raum gestellt wird, dass die frühe Kirche die Reinkarnation gelehrt hätte. Nun hat der Autor  bei dem Bemühen die Reinkarnationsvorstellung gänzlich aus dem Christentum fernzuhalten seine Argumentation in zwei Punkten auch etwas überzogen.
 

vollständiger Brief

Antwort von Pater Anselm Grün (Auszug)

 

 

 

15. April 2007
In die  Rubrik "Nahtoderfahrungen" haben wir den Bericht von
Frau Groß-Grevenbroich aufgenommen.
Frau Groß-Grevenbroich verdanken wir den Bericht einer Nahtoderfahrung (NTE) besonderer Art. Aus der Forschung ist bekannt, dass ca. 95% der Nahtoderfahrungen positiv erlebte NTE und ca. 5%  negativ erlebte NTE sind. Das Besondere an ihrer Nahtoderfahrung ist, dass sie nach einem Suizidversuch beide Elemente erlebt hat.

 

6. April 2007
     Neues Layout unserer Webseite www.origenes.de
Die wenigen Rundmails der letzten Monate hatte einen Grund: Wir haben unserem Web ein neues Layout gegeben. Dies war notwendig geworden, weil durch die ständige Erweiterungen der letzten Jahre die Übersichtlichkeit gelitten hatte. Eine Suchmöglichkeit wurde ebenfalls eingebaut. Wir hoffen das neue Layout findet bei Ihnen Gefallen. Wenn Sie noch Fehler entdecken oder Verbesserungsvorschläge haben, so sind diese sehr willkommen (Kontakt).

Inhaltlich wurde folgendes ergänzt:

1.) Die Primärliteratur zu Origenes wurde mit Literaturauszügen ergänzt, damit Quellenangaben auch von denjenigen Lesern nachverfolgt werden können, die nicht im Besitz der meist teuren Fachliteratur sind. Wir bemühen uns, mit der Zeit alle Quellenangaben, die im Web vorkommen, so zu hinterlegen.

2.) Eine neue Rubrik "Vorträge und Interviews" haben wir eingefügt zum Thema Nahtoderfahrungen ,  ebenso beim Thema "Grenzfragen von Naturwissenschaft, Philosophie und Theologie".

 

Sept 2006 Leserbrief zum Thema "Evolution und Schöpfungsglaube"

Katholisches Sonntagsblatt
der Diözese Rottenburg-Stuttgart
  36-2006


 

Wiener Kardinal Schönborn zu einer weiterhin aktuellen Diskussion

Evolution und Schöpfungsglaube kein Widerspruch

Evolution und Schöpfungsglaube müssen nach den Worten des Wiener Kardinals Christoph Schönborn kein Widerspruch sein. Die Möglichkeit, dass sich »der Schöpfer auch des Instrumentes der Evolution bedient«, sei für den katholischen Glauben durchaus »annehmbar«, sagte Schönborn bei einer Konferenz in Alpbach/Tirol.

vollständiger Text

Leserbrief an das kath. Sonntagsblatt:

Sehr geehrte Redaktion des katholischen Sonntagsblattes!

 

Es ist sehr erfreulich zu lesen, dass Papst Benedikt XVI. sich um Klärung des Verhältnisses von Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube intensiv bemühen will.          

Man sollte sich bei dieser Debatte aber über eines im Klaren sein: Alle bisherigen Überlegungen gehen stillschweigend von der Annahme aus, dass der in der Kosmologie als "Urknall" bezeichnete Anfang von Raum, Zeit und Materie auch der in der Genesis 1 beschriebene Schöpfungsakt sei. So nahe liegend es auch zu sein scheint; diese Gleichsetzung ist keineswegs zwingend, im Gegenteil, es gibt gute Gründe, daß dem nicht so ist. Mythische Überlieferungen wie die der Genesis haben weit mehr noch als die Gleichnisse des Neuen Testamentes die Eigenschaft, dass das Auszusagende zwischen den Zeilen steht und eine wörtliche Auslegung einem Verstehen eher im Wege steht.

In der Evolution gilt das erstaunliche Phänomen, dass ziellose und eigentlich dem Chaos zustrebende Vorgänge paradoxerweise eine zielgerichtete und hochkomplexe Ordnung entstehen lassen. Die Basis dazu sind die bisher erkannten Naturgesetze, deren Gültigkeit wir nur bis zur Phase des Urknalles zurückverfolgen können. Die Evolutionsgeschichte zeigt die ständige Wechselwirkung zwischen Zerstörung und dem Entstehen von Ordnung, was als der mythische Kampf der Finsternis gegen das Licht zu deuten wäre. Folgen wir weiter diesem Gedanken, so ist Erde in ihrer ganzen Entstehungsgeschichte nie ein Ort der reinen Lichtwelt gewesen, sondern ist ausschließlich die Stätte des verlorenen Paradieses. Der kosmologische Urknall ist als Beginn des Heilsplanes Gottes mit der gefallenen Schöpfung zu verstehen und damit eine sehr viel spätere Phase in der Weltgeschichte als die in der Genesis beschrieben Schöpfung.

Was ich hier in wenigen Worten zu zeigen versucht habe, ist eine gewaltige Änderung im Maßstab, wenn das Bild der Evolution und das des Schöpfungsmythos aneinandergelegt werden. Nur so gehen die Widersprüche auf, die sich Fundamentalisten beider Seiten gegenseitig vorwerfen.

So wünsche ich der päpstlichen Kommission den Mut, ausgetretene Denkpfade zu verlassen, sobald es die vielzitierte Vernunft gebietet.

Ich würde mich freuen, wenn Sie diesen Brief im KS abdrucken würden.

 

September 2006: Buchneuerscheinungen zum Thema  Nahtodeserfahrungen

Ewald NTE neu

Günter Ewald

Nahtoderfahrungen - Hinweise auf ein Leben nach dem Tod?

2006 Verlagsgemeinschaft Topos plus Band 591, 144 Seiten, € 8.90; ISBN (10): 3-7867-8591-0 ISBN (13): 978-3-7867-8591-0 Matthias Gruenewald-Verlag (Schwaben-Verlag)

 Das Phänomen der Nahtoderfahrungen ist seit Jahrzehnten durch Publikationen einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Günter Ewald geht diesem Phänomen im deutsch-sprachigen Raum nach, stellt Originalberichte vor und wertet sie in medizinischer bzw. naturwissenschaftlicher Hinsicht aus. Er macht deutlich, dass diese Erlebnisse zu einem intensiven Umgang mit dem eigenen Leben führen. Ein grundlegendes Werk für alle, die sich mit dem Thema Leben und Sterben auseinander setzen.

mehr.....

Arnoldshainer Texte
Volker Läpple / Kurt W. Schmidt (Hrsg.)


“Dem Tode so nah ...” - Wenn die Seele den Körper verlässt, Nahtoderfahrungen und Out-of-Body-Experience

2005 HAAG+HERCHEN Verlag GmbH, Frankfurt am Main
Paperback 180 S. ISSN 0720-9177; ISBN 3-89846-358-3

Der Band dokumentiert die Vorträge und Beiträge während der gleichnamigen Tagung im Mai 2005, die durch die Ev. Akademie Arnoldshain, dem Netzwerk Nahtoderfahrung e.V. und dem Zentrum für Ethik in der Medizin am Markus Krankenhaus in Frankfurt/Main veranstaltet wurde.

 

 

Andreas Bieneck/ Hans-Bernd Hagedorn/ Walter Koll (Hg.) 

Ich habe ins Jenseits geblickt
Nahtoderfahrungen Betroffener und Wege, sie zu verstehen


Paperback - ca. 192 Seiten 8 vierfarbige Abb. ISBN: 3-7975-0130-7Preis: ca. 12,90 €[D] (13,30 €[A] - 23,70 CHF)


 Immer wieder erleben Menschen bei einem Herzstillstand oder im Koma eine Todesnähe, die ihr Leben verändert. Hier werden die Berichte von Betroffenen analysiert und medizinische und theologische Aspekte solcher Nahtod-Erfahrungen beleuchtet. Ein spannendes Phänomen, das Menschen bewegt!

Das Buch ist entstanden im Rahmen der der Reihe "Dialogversuche - Theologie und Medizin im Dialog" an der Universitätsklinikum Bonn.  Im Frühjahr 2005 wurde eine Veranstaltung dem Thema Nahtoderfahrungen gewidmet.

 

April 2006: Leserbrief zum Thema Nahtoderfahrung in "Wissenschaft-Online"
Spektrum der Wissenschaft
11.04.2006
wissenschaft-online - Newsletter
www.wissenschaft-online.de - Das Portal für Wissenschaft und Forschung
   

Liebe Leserin, lieber Leser,

entzaubert Wissenschaft die Welt?
Ich denke, nein. So verliert die Auseinandersetzung mit den Fragen um Leben und Tod, um die Grenzen unserer Wahrnehmung, nicht an Faszination, wenn Nahtod-Erlebnisse durch plötzlichen Schlaf erklärbar werden.

Nachdenklich grüßt

Richard Zinken
Chefredakteur spektrumdirekt
zinken@spektrum.com
 

falls obiger Link nicht geht, klicken Sie hier

 

Leserbrief des Arbeitskreises Origenes:

Bei dieser hochspekulativen Schlussfolgerung wird nur ein schmaler Teilaspekt des Phänomens Nahtoderfahrung herangezogen. Wer mit einem Erklärungsversuch an die Öffentlichkeit treten will, muss auch alle anderen Aspekte im Blick haben. Einige Beispiele: Wie kann jemand ein Typenschild eines medizinischen Gerätes im OP-Saal genau beschreiben, obwohl dieses Schild für ihn gar nicht sichtbar war? Oder wie kann jemand bei einer Lebensrückschau exakt wiedergeben, welche schwere Komplikation es bei der eigenen Geburt gegeben hat, obwohl die Eltern dem Kind die Komplikation immer verschwiegen haben? Man wäre nämlich bereit gewesen das Kind zu opfern um das Leben der Mutter zu retten. Oder wie will man hirnphysiologisch erklären, wenn Gedanken und Gefühle anderer Personen aus längst vergangenen Jahren erlebt werden, obwohl deren Gedanken und Gefühle  ganz anders waren als man damals selbst geglaubt hatte? All diese Phänomene müssen von einer seriösen Forschung berücksichtigt werden und der Forscher muss dann auch rechtzeitig den Mut zur Erkenntnis aufbringen, dass die heutige Wissenschaft zu einer Erklärung nicht mehr ausreicht.
April 2006 Thema Nahtodeserfahrungen: Bericht von Inge Drees
Thema Nahtodeserfahrung 

Sammlungen über Nahtodeserfahrungen (in der Fachliteratur werden sie NTE genannnt) gibt es seit den Arbeiten des amerikanischen Arztes Raymond Moody und der schweiz-amerikanischen Ärztin Kübler-Ross sehr zahlreich. Die Berichte über diesen Zustand sind über alle Kulturen hinweg sehr ähnlich. Besonders überzeugend sind die nachhaltigen Veränderungen in den Wertemaßstäben und Lebensvollzügen dieser Menschen. 

Den Bericht von Frau Inge Drees, den wir heute vorstellen, weist typische Elemente einer Nahtodeserfahrung auf: Durchgang durch einen Tunnel, Begegnung mit einem Licht, das die Manifestation der unendlichen Güte, Liebe und Geduld selbst ist, das dringende Gefühl mit diesem Licht verschmelzen zu wollen, eine Lebensrückschau ohne Verurteilung, die grenzenlose Enttäuschung und Trauer bei der Rückkehr in das menschliche Leben. 

Das Besondere an ihrer Erfahrung ist aber, dass sie sich nicht im Zustand der Todesnähe befand. Es geschah in einer normalen Nacht, übergangslos aus einem Traumgeschehen heraus. 

Eine der ganz wenigen wissenschaftlichen Arbeiten von Theologen zu diesem Thema (Mark Fox, Universität Wales,2003) konnte zeigen, dass nur 30% der Nahtodeserfahrungen tatsächlich mit medizinischer oder auch nur subjektiver Todesnähe einhergehen. Der weitaus größte Teil geschieht nach dieser Studie im Schlaf, während einer Meditation oder schlicht beim Spazierengehen. 

Hier sind wir natürlich an Saulus erinnert, der durch die Lichterfahrung auf dem Wege nach Damaskus sein Leben radikal änderte und zum Paulus wurde. Auch Berichte der christlichen Mystiker wie Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz oder Meister Eckhart sind unverkennbar ähnlich. 

Den Bericht von Inge Dress finden Sie im Web unter www.origenes.de/wissen/nahtod/indxnahtod.htm oder können ihn als pdf-Datei downloaden unter  www.origenes.de/download/ingedrees.pdf

 

März 2006  Buchrezension "Engelreigen" von Rudolf Passsian

Rudolf  Passian 

Engelreigen - Antwort auf viele Fragen

WerSch Verlag 2004, ISBN 3-928867-09-1

Wer das Buch aufschlägt, wird sogleich die Frage vorfinden, ob Engel nicht irgendwie anders sind - anders als nur mythologische Wesen. Rudolf Passian, von Haus aus Parapsychologe und erfahrener Autor grenzwissenschaftlicher Bücher, führt den Leser  in seiner unnachahmlich eindrücklichen Weise in deren Realität ein. In früheren Zeiten, als die Menschen noch mehr davon wussten, hätte man ein solches Buch nicht schreiben müssen. Heutzutage aber, wo die Naturwissenschaften davon ausgehen, dass Geist sich ausschließlich aus den Gehirnfunktionen erklären lässt, ist das anders. Trotzdem, so hat eine Umfrage aus dem Jahre 1995 ergeben, steigt in Deutschland  der Glaube an Engel beständig an. Jeder zweite glaubt inzwischen an deren Existenz.

die vollständige Rezension finden Sie unter www.origenes.de/buchempfehlungen/passian-engelreigen.htm

 

Februar 2006 Thema Nahtodeserfahrungen: Bericht von Alois Serwaty
Thema Nahtodeserfahrung

Sammlungen  über Nahtodeserfahrungen (in der Fachliteratur werden sie NTE genannnt)  gibt es seit den Arbeiten des amerikanischen Arztes Raymond Moody und der schweiz-amerikanischen Ärztin Kübler-Ross sehr zahlreich. Es entstand eine eigene Wissenschaftsrichtung, die Thanatologie. Die Berichte über diesen Zustand sind über alle Kulturen hinweg sehr ähnlich. Besonders überzeugend sind die nachhaltigen Veränderungen in den Wertemaßstäben dieser Menschen.

Die bisher im Web veröffentlichte Beschreibung der  Nahtoderfahrung von Alois Serwaty wurde durch ein von ihm selbst verfasstes  Vortragsmanuskript ersetzt. Dieses kann heruntergeladen werden unter www.origenes.de/download/serwaty.pdf  


 

November
2005
Thema Nahtodeserfahrung

In Heft 47/2005 erschien in der Zeitschrift  "Christ in der Gegenwart" ein Artikel des Neurophysiologen und Theologen Dr. Christian Hoppe der Universitätsklinik Bonn mit dem Titel "Ein Blick ins Jenseits? Nahtod-Erlebnisse und christlicher Gottesglaube". Sein religiöses Weltbild einer "Ganztodtheologie" erlaubt ihm Nahtodeserfahrungen als komplexe Halluzinationen zu deuten, ganz im Sinne der  vorherrschenden materialistischen Betrachtungsweise in den Naturwissenschaften. 

Diese Interpretation steht im krassen Gegensatz zu den Erfahrungen der Betroffenen, die ihr Bewusstsein als vom Körper unabhängige Eigenschaft erlebten, mit teilweise eindrucksvollen persönlichen Beweisen. In einem Brief versuchen wir den Lesern und dem Autor zu erläutern, dass es genügend ernstzunehmende Beobachtungen gibt, die das persönliche Überleben des körperlichen Todes nahe legen. Im Gegenzug fordert dies eine kritische Revision des naturwissenschaftlichem Erkenntnisweges ein. Den Schriftwechsel mit dem Autor  haben wir eingefügt..... mehr

September
2005
In der Rubrik "Briefe und Kommentare des Arbeitskreises.." ist neu:

Am 30.Jui 2005 erschien in der Wochenendbeilage "Die Brücke zur Welt" der Stuttgarter Zeitung der ganzseitige Artikel  "Wunderbare Landschaften jenseits des Tunnels" über das Phänomen der Nahtoderfahrungen.  In dem gut recherchierten und spannend geschriebenen Artikel zeigt Thomas Faltin, wie Menschen mit einer solchen Erfahrung  davon überzeugt sind, dass ihre Seele weiterleben wird und warum sich die naturwissenschaftliche Forschung so schwer damit tut. 

In einem Leserbrief gratulieren wir Herrn Faltin zu dieser gelungenen Reportage, ergänzt mit einer Erklärung warum sich auch die Theologie so schwer damit tut.. mehr

Mai
2005
Unter der Rubrik "Dokumentarfilme -Audiodokumentationen"  haben wir eine Sendung des Hörfunks  SWR2  vom Mittwoch, 27. April 2005 hinzugefügt .
Den Tod vor Augen - Die Bedeutung von Nahtod-Erlebnissen
Die Autorin  Mechthild Müser gibt einen Überblick über den Stand der Nahtodforschung. Es kommen in ausgewogenem Maße sowohl Befürworter der Bedeutung von Nahtoderfahrungen als Blick in eine erweiterte Realität zu Wort als auch deren Kritiker. Diesen schwierigen Balanceakt hat die Autorin ohne polemische Ausrutscher nach der einen oder anderen Seite gemeistert. Der Hörer wird so angeregt sich mit dem Thema zu beschäftigen, ohne dass ein Vorurteil gleichzeitig vermittelt wird. Das Manuskript der Sendung kann vom Server des SWR2 downgeloadet als auch im Orginalton angehört werden...... mehr dazu
April
2005
Die Hirnforschung weiß zwar sehr viel über Einspeicher- und Ausspeichervorgänge beim Erinnern von Gedächtnisinhalten, aber der Speicher selbst ist aber noch weitgehend im Dunkeln. Die weit überwiegende Zahl der Forscher gibt einer materialistischen Hypothese des Speichers den Vorzug. 
Im einem Leserbrief an Prof. Dr. Markowitsch machen wir auf die Forschungen des amerikanischen Psychiaters Ian Stevenson von der Universität Virginia aufmerksam. Er untersuchte im Laufe seiner Forschungen 2500 Fälle der Erinnerung von Kindern an ein Vorleben als Erwachsene. Dies könnte man sicher leicht als Halluzination interpretieren, gäbe es nicht eine Reihe gut dokumentierter Fälle bei denen es Prof. Stevenson gelang, die erzählten Geschichten mit vielfältigen Details als tatsächliche Begebenheiten zu verifizieren. Seine sehr gründlich und penibel recherchierten Fälle bedürfen einer wissenschaftlichen Erklärung, die unseres Erachtens mit einer materialistischen Deutung des Gedächtnisspeichers nicht mehr möglich ist.....mehr dazu
März
2005
Im einem Artikel "Esoterik - eine Herausforderung für Christen"  des  Katholischen Sonntagsblatt der Diözese Rottenburg-Stuttgart  werden zwei gegenläufige Entwicklungen beschrieben. Zum einen wird  versucht die Bibel zu entmythologisieren und sie von Wundern, Engeln und Teufeln zu reinigen und zum anderen steigt das Interesse an der Esoterik mit dem Bildungsgrad. In einem Leserbrief des Arbeitskreises weisen wir auf das Phänomen der Nahtodeserfahrungen hin. Sehr häufig wird von diesen Menschen  von der überwältigenden Begegnung mit dem allwissenden Licht, mit Engeln und mit verstorbenen Angehörigen berichtet. Viele Versuche der Betroffenen das Unbeschreibbare mit menschlich begrenzten Worten zu erklären sind fast wörtlich dieselben wie die heilige Theresia von Avila ihre mystischen Erlebnisse beschreibt. Man sollte nun meinen, dass die Theologie diesem erstaunlich weitverbreiteten Phänomen besondere Aufmerksamkeit widmet. Das ist aber nicht der Fall....zu den Leserbriefen.
Januar
2005
Sammlungen  über Nahtodeserfahrungen gibt es seit den Arbeiten des amerikanischen Arztes Raymond Moody und der schweiz-amerikanischen Ärztin Kübler-Ross sehr zahlreich. Es entstand eine eigene Wissenschaftsrichtung, die Thanatologie. Die Berichte über diesen Zustand sind über alle Kulturen hinweg sehr ähnlich und überzeugen nicht nur durch das Berichtete  selbst, sondern auch durch die nachhaltigen Veränderung dieser Menschen ihrem weiteren Leben. Die Ähnlichkeit zu mystischen Erfahrungen einiger Heiliger ist unverkennbar.

Einen ausführlichen Bericht verdanken wir Frau Doris Gisbert, die als 17-jährige nach einem Badeunfall und als 64-jährige nach einer Schilddrüsenoperation sogar zwei Nahtodeserfahrungen in ihrem Leben hatte. Unter der Rubrik "Erfahrungen in Todesnähe" veröffentlichen wir ihren Bericht.


Dezember
2004
Neu in der Rubrik Briefe und Kommentare des Arbeitskreises zu anderen Publikationen  :

Im katholischen Sonntagsblatt der Diözese Rottenburg-Stuttgart 51/52/2004 vergleicht  ein Leser die Erbsündenlehre mit einer Sippenhaft, welche international als menschenrechtswidrig gilt. 

In einer Antwort  weisen wir darauf hin, dass die mythische biblische Geschichte des Sündenfall durch Adam und Eva mit der Folge einer Vertreibung aus dem Paradies für jeden Zeitgeist anders verständlich ist. Die Erbsündenlehre wurde von Augustinus Ende des 4.Jahrhunderts gelehrt, einer Zeit in der das Christentum schon Staatsreligion geworden war. Seine Lehre fand Eingang in die Dogmatik, die mit entsprechender Macht auch durchgesetzt werden konnte. In den Jahrhunderten davor erfreute sich noch eine ganz andere Interpretation dieses biblischen Bildes großer Beliebtheit. Origenes von Alexandrien, der erste große Theologe der Kirche, sah Anfang des 3.Jahrhunderts in Adam und Eva ein Symbol für uns alle. Wir selbst waren nach seiner Lehre mit unserer  eigenen Individualität am Abfall von Gott  beteiligt gewesen und tragen nun mit unserer Inkarnation auch die Verantwortung dafür. Wir alle - also auch die scheinbar Verdammten - werden einst wieder in die himmlischen Welten zurückkehren können. Unser Leben als Mensch ist nur ein winziger Abschnitt unserer, von je her ewigen Existenz und ein Teil des notwendigen Läuterungsweges auf dem Wege zur (Wieder-) Auferstehung. Christus konnte uns diesen Rückweg erst gänzlich freimachen. 

Diese Interpretation des biblischen mythischen Bildes passt weit besser in unser heutiges feineres Gerechtigkeitsempfinden als die Erbsündenlehre. Was Origenes in seiner visionären Schau vorgeschlagen hat, wird heute durch die Menschen mit einer Nahtodeserfahrung bestätigt. Dank der Pionierarbeit der Ärzte Dr. Elisabeth Kübler-Ross und Dr. Raimond Moody wurde eine neue Forschungsrichtung, die Thanatologie, ins Leben gerufen. Inzwischen sind es viele tausende und teilweise sehr detaillierte Berichte, die, wenn sie zu einem Bild zusammengesetzt werden, der damals noch spekulative Theologie des Origenes weitgehend entspricht. 


März
2004

Wir haben folgendes neu erschienene Buch in die Buchempfehlung bei Sekundärliteratur zu Origenes aufgenommen:


Christiana Reemts OSB
Origenes
Eine Einführung in Leben und Denken
echter 2004

incl. einer Rezension 


Januar
2004
Die letzte Vaterunserbitte "Führe uns nicht in Versuchung" ist im deutschen Wortlaut kaum zu verstehen. Herr Prof. Dr. Jürgen Werbick macht dies in einem Artikel in der Zeitschrift Christ in der Gegenwart deutlich. Er schreibt: "Es ist für die Beter des Vaterunser heute unvorstellbar, dass Gott darum gebeten werden müsste, sie nicht in Versuchung zu führen."  

Wir wünschen Herrn Prof. Jürgen Werbick sehr, dass er mit seinem Artikel Gehör finden wird.

In einem Leserbrief haben wir aus dem des Brief des Jakobus zitiert, der vom Wesen der Versuchung handelt. In 1,1-18 heißt es: "Keiner, der in Versuchung gerät, soll sagen: Ich werde von Gott in Versuchung geführt. Denn Gott kann nicht in die Versuchung kommen Böses zu tun, und er führt selbst niemand in Versuchung. Jeder wird von seiner eigenen Begierde, die ihn lockt und fängt in Versuchung geführt. Wenn die Begierde dann schwanger geworden ist, bringt sie die Sünde zur Welt".

Um den Sinn vom Wesen der Versuchung richtig auszudrücken, wäre im Vaterunser diese letzte Vaterunserbitte mit "Führe uns in der Versuchung" verständlicher ausgedrückt.


Dezember
2003
Zum Thema Nahtoderfahrungen wurden in den letzten Jahren einige ausgezeichnete Dokumentarfilme gemacht. Nach einer breit angelegten Untersuchung von Hubert Knoblauch haben 4% aller Deutschen schon einmal eine Nahtoderfahrung gemacht. Allerdings sind Variation, Tiefe und Ausführlichkeit dieser mystischen Erfahrung jedoch extrem verschieden und treten seltener auch ohne jede lebensbedrohlichen Situation auf. Der Begriff Nahtoderfahrung daher automatisch in Beziehung zu einem lebensbedrohlichen Ereignis zu setzten ist zwar üblich geworden, ist aber tatsächlich irreführend. Schon Papst Gregor der Große sammelte dazu Erfahrungsberichte und selbst das in der christlichen Tradition so wichtige Damaskuserlebnis des Paulus entspricht demselben Muster.
 
Während Nahtoderlebnisse vor Jahren noch ein Tabuthema war, ist es zwar heute nicht mehr, jedoch herrscht weiterhin ein fast unüberwindliches Kommunikationsproblem. Wie kann man eine so radikal andere Erfahrung in der Alltagssprache anderen Menschen mitteilen? Wer die Stimmen skeptischer Wissenschaftler dazu hört, merkt schnell, dass diese persönlich keine Erfahrung damit hatten und sie das Berichtete sehr häufig aus einer recht einseitigen und engen Perspektive beurteilen, oft unter Auslassung nicht erklärbarer Phänomene (s. Leserbrief 13 an Prof. Detlef Linke http://www.origenes.de/leser/indxleser.htm ). 

Auch sind heutige Theologen in der Kommentierung auffallend zurückhaltend und auch in der Forschung so gut wie nicht vertreten.

Hier hilft nur eines: Diesen Menschen selbst gut zuzuhören und versuchen zu verstehen, was sie uns nahe bringen können. Gelegenheit dazu haben uns die Dokumentarfilmer Kurt Gloor mit dem Film "Mit einem Fuß im Jenseits" und Peter Hoffmann und Peter Kropf  mit dem Film "Blick ins Jenseits" gegeben. In einfühlsamen Interviews kommen Menschen mit  tiefem Nahtoderlebnis ausführlich zu Wort.

Die Rubrik "Buchempfehlungen" haben wir deshalb erweitert zu "Buch- und Filmempfehlungen".
In der Unterrubrik "Themenbereich Nahtoderfahrungen" haben wir insgesamt 4 Dokumentarfilme aus den letzten Jahren aufgeführt, die es sich lohnt anzuschauen.


November 2003

Unter der Rubrik  "Briefe und Kommentare des Arbeitskreises zu anderen Publikationen" haben wir neu aufgenommen: 

Im Katholischen Sonntagsblatt, der Kirchenzeitung der Diözese Rottenburg-Stuttgart 39/03 setzte sich  Prof. Dr. George Augustin mit der Frage Wiedergeburt oder Auferstehung: Was ist unsere Hoffnung? 
auseinander. 

In einem Leserbrief, der in Heft 42/03 abgedruckt wurde, versuchten wir darzulegen, dass Wiedergeburt und Auferstehungsglaube dann harmonisch zusammen fließen, wenn  die Auferstehung als das Ende des Reinigungsweg über die Inkarnationen verstanden wird und wir nur über die heilsnotwendige Erlösungstat Jesu Christi dorthin gelangen können. Die Visionen von Menschen mit Nahtoderfahrungen unterstreichen diese Interpretation..


November 2003

Unter der Rubrik  "Briefe und Kommentare des Arbeitskreises zu anderen Publikationen" haben wir neu aufgenommen: 


Im Februar 2003 veröffentlichte der Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog das Dokument "Jesus Christus - Bringer des Wassers des Lebens". In diesem Dokument, das im Vorwort ausdrücklich als unabgeschlossen bezeichnet ist, wird versucht, die neuen außerkirchlichen spirituellen Strömungen zu verstehen und zu beurteilen. Um  den weiterzuführenden Dialog anzuregen, möchten wir mit der Arbeit einen Beitrag leisten.

Die Sicht, die wir darstellen, ist entstanden nachdem wir Menschen mit mystischen Erlebnissen lange und geduldig zugehört haben. Wie die Kartographen des Mittelalters, die aus den verschiedensten Reiseberichten langsam die Gestalt des unbekannten Kontinentes zeichneten, skizzieren wir ein weitgreifendes  Weltbild.  Wir zeigen, wie sich dieses wie von selbst mit  traditionellen christlichen Glaubenslehren zusammenfügt, sofern wir nur die unterschiedlichen Größenordnungen der Bilder beachten.  In diesem Licht werden aber auch Dogmen mit begrenzter Reichweite sichtbar, die unnötige geistige Grenzen ziehen. Weiter wird erkennbar werden, wie auch die Fakten der Naturwissenschaften  und anderer Religionen, wie der Buddhismus in diesem Bild ihren Platz haben.  

Juli 2003 Unter der Rubrik  "Briefe und Kommentare des Arbeitskreises zu anderen Publikationen" haben wir neu aufgenommen: 

Das Schwerpunkthema in  Heft 3/2003 von "Gehirn und Geist", dem Magazin für Psychologie und Hirnforschung ist der Mythos Nahtod. Prof. Dr. Detlef Linke versucht in seinem Artikel "An der Schwelle zum Tod" darzulegen, dass alle Phänomene auf hirnphysiologische Vorgänge rückführbar sind. 

In unserem Leserbrief weisen wir darauf hin, dass Herr Prof. Linke nur solche Phänomene betrachtet hat, die einer hirnphysiologischen Deutung zugänglich sind und es unterlassen hat Phänomene zu erwähnen, die nach einer anderen Deutung verlangen. Z.B. gibt es einwandfrei dokumentierte Fälle bei denen Informationen zurückgebracht werden, die  nicht aus der Erinnerung des Menschen stammen können. 

März 2003

Unter der Rubrik "Vorträge zu Origenes" ist ein Aufsatz von Sr.Theresia Heither OSB aufgenommen worden, der 1998 in der Monatzeitschrift "Erbe und Auftrag", Hrsg. Erzabtei Beuron veröffentlicht wurde.

Origenes' "Mystikverständnis" in seinem Hoheliedkommentar .

Mystik hat mit Erfahrung zu tun, und gerade heute suchen viele Menschen nach Erfahrungen im Bereich des Gebetes und der Religion überhaupt. Es ist dies ein Suchen nach Bestätigung und Sicherheit des Glaubens, der immer mehr zu entgleiten droht. Mystik gibt es in jeder Religion. Wenn man im Christentum von Mystik spricht, wird sie entweder als ein Sonderweg verstanden, der nur für eigens dazu Berufene offen steht, oder als der Höhepunkt des christlichen Lebens, zu dem jeder Christ gerufen ist. Im letztgenannten Sinn ist der Hoheliedkommentar des Origenes ein Buch über das mystische Leben.


Januar
2003
Unter Rubrik Leserbriefe wurde ein Brief des Arbeitskreises Origenes an das Katholische Sonntagsblatt der Diözese Rottenburg-Stuttgart aufgenommen. 
 

Januar 2003

 

Unter der Rubrik "Vorträge zu Origenes" ist ein Aufsatz von Sr. Theresia Heither OSB aufgenommen worden, der 1989 in der Monatzeitschrift "Erbe und Auftrag", Hrsg. Erzabtei Beuron veröffentlicht wurde.

Origenes - ein moderner Exeget? 

 

Der Römerbriefkommentar des Origenes gehört zu den ersten großen Schriftkommentaren der Alten Kirche. Er behandelt einen ganz entscheidenden Text des Neuen Testamentes. An diesem Beispiel kann die Aktualität der patristischen Exegese überhaupt deutlich werden. Jede Zeit und natürlich auch jeder einzelne Mensch begegnet der Schrift mit ganz bestimmten Fragestellungen, die das Verständnis einschränken, beziehungsweise die Schrift in einem ganz bestimmten Licht erscheinen lassen. Von daher ist es auf jeden Fall lohnend den Kommentar des Origenes zum Römerbrief zu studieren, der vor mehr als siebzehnhundert Jahren verfasst wurde, in einer so ganz anderen Zeit und Situation der Kirche.


November 2002

Unter der Rubrik "Vorträge zu Origenes" ist der Text einer Radiosendung des SWR2 vom 19.8/26.8.2002 neu aufgenommen worden. Der Artikel ist gleichlautend erschienen in der Zeitschrift
"Grenzgebiete der Wissenschaft" Heft 3 und 4  Jahrgang 45 (1996)  ISSN 1021­8130. Die Wiedergabe in unserer Website geschieht mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

GERHARD ADLER: 
„Denn immer ist das Ende dem Anfang ähnlich". 
Origenes - Ketzer oder Kirchenvater?

Auf Origenes von Alexandreia (185-254) beruft sich die wachsende Zahl von Zeitgenossen, die sich für die Idee der Seelenwanderung erwärmt. Die Kirchengeschichte gedenkt seiner stets mit Superlativen: als des ersten, des größten Theologen, aber auch als des Erzhäretikers. Wer jedoch hat schon genau gelesen, was in dessen umfangreichem Werk wirklich steht? Es gibt kaum eine bibel- und kirchenkritische These unserer aufgeklärten Schriftgelehrten von heute, die nicht schon zu Origenes' Zeiten die Gemüter bewegt hätte. Nur dies hat es bei Origenes nicht gegeben: die ermüdende Anthropozentrik der heutigen Theologie, die permanente Beschäftigung der Kirche mit sich selbst. Diese Häresie der lähmenden Selbstbespiegelung findet sich beim amtlich verurteilten Häretiker Origenes nicht, dafür aber eine erfrischende Sicht auf Mensch, Welt und Gott, eine vitale Auseinandersetzung mit den Gegnern von Juden und Christen im Hellenismus, bei der man im großen und ganzen alles vorgedacht findet, was uns heute noch weltanschaulich umtreibt.

 

September 2002 Wir haben unser Layout etwas verändert: Die Homepage ziert nun ein Ausschnitt aus Einladungsposter zu einem Internationalen Origeneskongress der 2001 in Pisa stattfand.

 Dieses Bild des Origenes ist wohl ein Phantasiebild eines mittelalterlichen Künstlers.

Als Quelle des Bildes ist dort angegeben: "Origenes, In Numeros homilia XXVII, Schäftlarn (ca. 1160), Nationale Staatsbibliothek, München".

Mit der "Nationalen Staatsbibliothek" ist wohl die Bayrische Staatsbibliothek gemeint.

Das Kloster Schäftlarn gibt es heute noch: http://www.abtei-schaeftlarn.de/  .

Februar 2002 Unter der Rubrik "Außertheologische Annäherung an Origenes heute" haben wir eine neue Unterrubrik eingerichtet mit dem Titel "Die Erfahrung, sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden".

Solche Erfahrungen sind ist in Geschichte und Gegenwart vielfach bezeugt. In der amerikanischen Literatur werden sie »Out-of-Body-Experience« (OBE) genannt. Sie unterscheiden sich von jenen in Nahtodeserlebnissen bekundeten Außerkörpererfahrungen vor allem durch den Umstand, dass keine Todesbedrohung besteht. Ersterfahrungen sind keineswegs so selten, wie man meinen könnte, nur werden die schwachen Anfänge meist anders interpretiert - entweder als eigenartigen Tagträume oder gar als Anzeichen einer geistigen Störung. Weder die Naturwissenschaften noch die Theologie wagen diese Erfahrungen ernst zu nehmen. Die weit verbreitete Unkenntnis verhindert, das solche, gar nicht so seltenen Fähigkeiten sinnvoll pädagogisch, gefördert und entwickelt werden. Um so wertvoller sind die Zeugnisse jener Menschen, die gegen diesen Trend  Ihre Erlebnisse uns mitgeteilt haben. Eine Einführung in dieses Thema hat Peter Rosien für das Sonderheft von  die Erfahrungsberichte des Schweizer Studienrates Werner Zurfluh und des amerikanischen Toningenieurs Robertz A. Monroe beschrieben.


Januar 2002
Unter der Rubrik Leserbriefe wurde ein Artikel aus der Zeitschrift und ein Leserbrief dazu aufgenommen.

Der Mainzer Moraltheologe Johannes Reiter, gibt im Artikel "Biopolitik und Ethik- Die Gentechnikdebatte duldet keinen Aufschub" einen informativen Überblick über das brisante Thema, das durch die Ereignisse in den USA aus den Schlagzeilen verschwunden ist, aber dringend einer gesetzgeberischen Regelung bedarf.

Im Leserbrief wir darauf hingewiesen, dass die öffentliche Diskussion zur Frage, wie menschliches Leben entsteht, ausschließlich vom naturwissenschaftlich-materialistischen Weltbild  bestimmt ist. Selbst unter Theologen wird der materialistische Ansatz still akzeptiert. Dieser Ansatz nimmt fraglos an, dass sich menschliches Leben und damit ein neuer menschliche Geist erst in Abhängigkeit von dem sich entwickelnden Körper entsteht. Nur die Theologen wären noch zur Hinterfragung in der Lage und zur Vorstellung eines alternativen Weltbildes in der der Vorgang der Entstehung eines Menschen die stufenweise Inkarnation eines präexistenten Geistes ist und der Geist, als Träger des Bewusstseins, eine vom Körper unabhängige Existenz hat. 


Oktober 2001
Unter der Rubrik Leserbriefe wurde ein Artikel aus der Zeitschrift und ein Leserbrief dazu aufgenommen .

Jens Bergmann fragt sich im Artikel "Das Karma und die Generation Golf" warum in den westlichen Industrienationen jeder fünfte an die Reinkarnation glaubt. Er bezieht sich hierbei auf eine Untersuchung von Dr. Rüdiger Sachau von der Evangelischen Akademie Nordelbien.  Er fragt sich, wie eine ursprünglich aus dem Hinduismus und Buddhismus kommende Vorstellung im christlich geprägten Abendland Fuß fassen konnte. 

In dem  Leserbrief wird auf 2 Punkte hingewiesen.

Erstens: Die Glaubensvorstellung, dass jeder Mensch als bewußtes Individuum bereits vor seiner irdischen Geburt existiert hat und sein jetziger Lebenslauf in einem engen Zusammenhang  dazu steht, stammt keineswegs nur aus östlichen Religionsvorstellungen. Der christliche Kirchenvater Origenes von Alexandrien (184-256 n.Chr.) hatte bereits eine ausführliche christliche Theologie der Präexistenz vorgelegt.

Zweitens: Um dem Anspruch einer Untersuchung zum Thema "Reinkarnationsvorstellung in der westlichen Welt" gerecht werden zu können, fehlt in diesem Artikel die Kommentierung der bis heute umfangreichsten wissenschaftlichen  Untersuchung von Jan  Stevenson von der Universität Virginia, der 2500 Fälle von Erinnerungen an eine frühere Existenz auf ihre Verifizierbarkeit vorgelegt hat.


April 2001
Unter der Rubrik Leserbriefe ist ein Artikel aus aufgenommen worden. Erich Kasten vom Institut für medizinische Psychologie der Universität Magdeburg schreibt über "Halluzinationen - Wenn das Hirn aus der Balance gerät": Halluzinationen gehören zu den typischen Begleiterscheinungen von Psychosen, aber auch erstaunlich vielen anderen Erkrankungen. Überraschenderweise halluziniert unter bestimmten Bedingungen selbst das  Gehirn gesunder Menschen.

Der Artikel erweckt den Anschein, dass ausnahmslos alle inneren Erlebnisse, einschließlich der Visionen  Heiliger oder Berichte von Personen, die aus einem klinisch toten Zustand reanimiert worden sind, als Störungen der Hirnaktivität zu verstehen sind. In einem Leserbrief an die Redaktion von Spektrum wird auf die Berichte Reanimierter hingewiesen, die Faktenwissen aus diesem Zustand mitgebracht haben, das Sie auf "normalem" Wege nicht erhalten haben können. 

Ebenfalls mitaufgenommen wurde das Antwortschreiben von Erich Kasten zu diesem Leserbrief.


März 2001
Unter der Rubrik "Leserbriefe" ist eine Abhandlung aus Christ in der Gegenwart 9/2001 von Prof. Dr. Georg Kraus ( Bamberg) aufgenommen worden. Er stellt dort den Versuch zu einem  neuen Verständnis des überholten Begriffes "Erbsünde" vor. 
Er betont, dass eine Sünde eine persönlich zu verantwortende Entscheidung voraussetzt und nicht über Generationen vererbt werden kann. In einem Leserbrief wird darauf hingewiesen, dass mit einer Rückbesinnung auf Origenes sowohl die vorgeschlagene Neuinterpretation als auch die moderne Evolutionsbiologie und die Genesis wieder vereinbar werden.

März
2001

Unter der Rubrik Leserbriefe ist Artikel aus der Zeitschrift 1/2001 aufgenommen worden. 

Peter Rosien schrieb einen Bericht mit dem Titel "Leben wir nur einmal auf Erden?" mit dem Untertitel: "Ein Viertel der Deutschen glaubt an Wiedergeburt. Der merkwürdige Fall des Roland G. Von einer Tagung über das »unerklärliche Psi« 
In einem Leserbrief an die Redaktion weist der Arbeitskreis darauf hin, dass die Lehre von wiederholten Erdenleben bereits vom Kirchenvater Origenes vertreten wurde.

Januar
2001
Unter der Rubrik "Vorträge zu Origenes" finden Sie einen Vortrag von
Prof. Dr. Werner Schiebeler mit dem Thema:
"Der Kirchenvater Origenes,
das Konzil von Konstantinopel
und die Frage nach der irdischen Wiedergeburt".

Dezember
2000
Unter der neu eingerichteten Rubrik "Andere spirituelle Zugänge" stellen wir den Fortsetzungsband von "Alles endet im Licht" vor. "Bin Ich es, Den Du liebst?" ist der Titel des neuen Buches von Hans Dienstknecht. In beiden Romanen verarbeitete der Autor seine persönlichen Erlebnisse auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Ferdinand Fei, seine Hauptfigur, lebt äusserlich gesehen ein unauffälliges Leben. Zunächst nur im Traum, später auch während des Tages erlebt er Gottes Führung als ein ihn liebendes personales Du. Er nennt es einfach sein "Licht", das er immer klarer in sich hört. Er spürt, daß es ihn unendlich liebt, ihm auf Fragen antwortet, ihn aufmerksam macht auf die täglichen Lernmöglichkeiten und ihm dazu Erklärungen gibt.  "Und was wird am Ende auf mich warten?" hatte er das Licht gefagt. "Deine Freiheit" war die Antwort des Lichtes. 

Mai
2000

Forschungsgebiet Nahtoderfahrungen

Sammlungen  über Nahtoderfahrungen  gibt es seit den Arbeiten des amerikanischen Arztes Raymond Moody und der schweiz-amerikanischen Ärztin Kübler-Ross sehr zahlreich. Es entstand eine eigene Wissenschaftsrichtung, die Thanatologie. Die Berichte über diesen Zustand sind über alle Kulturen hinweg sehr ähnlich und geben der Vermutung Raum, das es sich um reale Zustände handelt und nicht um Halluzinationen. Die Berichte können aus zwei Blickwinkel betrachtet werden. In der ersten Betrachtungsweise steht der Beweis der  Realität im Vordergrund (Fallbeispiel Batholdy) und im zweiten Fall die Tiefe der mystischen Erfahrung (Fallbeispiel Stephan von Jankovich).



April 2000

Begiffsabgrenzung zwischen
"Seelenwanderung" und "Reinkarnation"

In der heutigen Literatur werden "Seelenwanderung" und "Reinkarnation" meistens synonym verwendet. Selbst das neueste Lexikon "Encarta 2000" macht keinen Unterschied zwischen diesen beiden Worten. Wenn man sich aber tiefer mit dem Thema befasst, muss weiter differenziert werden, weil es verschiedene Glaubensinhalte gibt.

März
2000


Unter der Rubrik "Vorträge, Manuskripte, Dispute" finden sie 2 Beiträge zu dem Thema:

"Hat Origenes tatsächlich die Reinkarnation gelehrt?".

Prof. Dr. Medhard Kehl legt in seinem neuesten Buch "Und was kommt nach dem Ende?" dar, warum er davon überzeugt ist, daß Origenes zwar die Präexistenz der Seele aber nicht die Reinkarnation gelehrt hat. Der Arbeitskreis Origenes verweist auf eine gegnerische Schrift des Theophilus von Alexandrien, die nahelegt, daß Origenes tatsächlich die  Reinkarnation gelehrt hat. Eine objektive Wahrheit zu dieser Frage zu finden ist dadurch erschwert, daß das Haupwerk des Origenes "peri archon" nur in einer überarbeiteten Fassung des Rufinus vorliegt, der in seiner Übersetzung versucht hat die anstößigen Stellen in einem orthodoxen Sinn zu bearbeiten.

Februar
2000

Es wurde eine neue Rubrik: "Philosophische Ansätze zur Annäherung an Origenes" eröffnet. Für den ersten Beitrag zum Leib-Seele Problem haben wir leider nicht die Genehmigung zur Vervielfältigung erhalten, so daß die Rubrik vorläufig leer bleibt.

Der Mailservice wurde neu begonnen. Als Adressaten sind neben den bisherigen Anmeldungen auch   eMail-Adressen von Personen mit aufgenommen worden, mit denen wir bisher Kontakt hatten und wir annehmen konnten, daß sie sich für den Kirchenvater Origenes und einer Neubelebung seiner Lehre in der heutigen Zeit interessieren werden.

Oktober 1999 Das Kapitel "Leserbriefe des Arbeitskreises" wurde eingefügt. Es werden dort sowohl die Artikel selbst, als auch der Leserbrief dort aufgenommen. Erster Beitrag ist ein Interview mit Prof. Dr. Medhard Kehl, erschienen in der "HERDERKORRESPONDENZ" Sept. 1999 und ein Brief des Arbeitskreises an den Autor.
September 99 Das Kapitel "Wissenschaftliche Ansätze" wurde eingefügt. Erster Beitrag gilt den Forschungen von Ian Stevenson über die verifizierbaren Erinnerungen von Kindern an frühere Leben. Bisher galt die Reinkarnation als reine Glaubenssache.
Juni 99 Das Kapitel "Vorträge, Manuskripte" wurde eingefügt. Der erste Beitrag ist ein Vortragsmanuskript von Prof. Dr. Schockenhoff aus einer Studientagung in Mainz
April 99 Das Kapitel "Die Entwicklung der Theologie von den Anfängen bis zur Ablehnung der Lehre des Origenes durch das 5. Konzil in Konstantinopel 553." von Waltraud Große wurde eingefügt.
In die  Rubrik "Kommentare" haben wir einen Brief an Pater Anselm Grün aufgenommen.

Pater Anselm Grün



Dem Alltag eine Seele geben
Herder Verlag

Kapitel "Wiedergeboren aber wie?"

Brief an Pater Anselm Grün

Dem Kapitel
"Wiedergeboren aber wie?" ist die Verärgerung anzumerken, dass immer wieder die historisch unhaltbare Behauptung in den Raum gestellt wird, dass die frühe Kirche die Reinkarnation gelehrt hätte. Nun hat der Autor  bei dem Bemühen die Reinkarnationsvorstellung gänzlich aus dem Christentum fernzuhalten seine Argumentation in zwei Punkten auch etwas überzogen.
 

vollständiger Brief

Antwort von Pater Anselm Grün (Auszug)